Die Kroumirie zeichnet sich durch einen für Tunesien einmaligen Formenschatz aus: schroffe Steilküsten, teils mit Korallenriffen, dazwischen kilometerlange, feinsandige Strände, oft begleitet von bewaldeten Dünenfeldern, im Hinterland zerklüftete, steil ansteigende Täler, hier und da von Stauseen gefüllt oder von stillen Flussläufen durchwandert, vor allem aber von ausgedehnten und üppigen Eichenwäldern überzogene Hochflächen und Bergketten, deren höchste Erhebungen bis zu 1.200 Meter erreichen.

Die Kroumirie ist der östliche Ausläufer des nordafrikanischen Atlas, der in etwa zur gleichen Zeit wie die Alpen entstand.

Die aus weichen Kalkschichten und darüber liegenden Sandsteindecken bestehenden Höhenrücken sind stark gefaltet. Eine durch starke Niederschläge hervorgerufene Erosion hat die Zerschneidung der Bergketten zusätzlich gefördert.

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